TITLE

DESCRIPTION

Hygienplan der JMS Höri vom 28.09.2020 anlässlich Corona -Pandemie

         

INHALT

  1. Einleitung / Grundsätzliches
  2. Meldepflicht
  3. Persönliche Hygiene
  4. Zugänge
  5. Raumhygiene: Unterrichtsräume,  Eingangs- und Wartebereiche, Fluren und Gänge, Verwaltungs- und sonstige Räume
  6. Musikschulunterricht
  7. Risikogruppen
  8. Verwaltung
  9. Reinigung
  10. Hygiene im Sanitärbereich
  11. Abfallentsorgung
  12. Verantwortlichkeit und Unterweisung
  13. Sonstiges

 

  1. GRUNDSÄTZLICHES

Dieser Hygieneplan Corona-Pandemie ist durch die Leitung der Jugendmusikschule Höri gemeinsam mit dem Träger der Musikschule, am 28.09.2020 veröffentlicht worden. Ihm zu Grunde liegen die Hygienehinweise des Kultusministeriums für die Schulen vom 14.09.2020.

Der vorliegende Hygieneplan enthält die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz. Die Musikschulleitung sowie sämtliche an der Musikschule tätigen Lehrkräfte und Verwaltungsmitarbeitende sowie die für die Musikschule auf freiberuflicher Basis tätigen Musikpädagogen und Musikpädagoginnen (Honorarkräfte) gehen bezüglich der Hygiene mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Musikschülerinnen und Musikschüler sowie ihre Begleitpersonen die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen.

Alle Beschäftigten der Musikschule, alle Musikschülerinnen und Musikschüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Musikschule arbeitenden oder sich auf­haltenden Personen haben diese Hygienebestimmungen, die Anweisungen und Verlaut­barungen der Gesundheitsbehörden sowie die Anweisungen der Musikschulleitung zur Wahrung der Hygiene und des Infektionsschutzes an der Musikschule zu befolgen. Sie sind darüber hinaus gehalten, die aktuellen Hygienehinweise des Robert Koch-Instituts zu beachten.

Sowie die Vorgaben zum Infektionsschutz und zu den erforderlichen Hygiene­maßnahmen gemäß der Corona-Verordnung (CoronaVO) vom 28. Juli 2020 in der jeweils geltenden Fassung sind zu beachten. Des Weiteren sind die Vorgaben der Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen in ihrer jeweils gültigen Fassung einzuhalten.

 

Der Hygieneplan Corona-Pandemie der Jugendmusikschule Höri gilt bis zu seiner Aufhebung durch die Musikschulleitung.

 

 

  1. MELDEPFLICHT

Sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen sind der Musikschulleitung, dem Träger der Musikschule und dem Gesundheitsamt unverzüglich zu melden.

 

  1. PERSÖNLICHE HYGIENE

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist besondere auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

 

Wichtige Hygienemaßnahmen

 

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben.
  • Mindestens 1,50 m Abstand halten. Davon ausgenommen sind solche Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist; in diesen Fällen sind ge­eig­nete Schutzmaßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

 

  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppen­geländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Schutzmaske, nach dem Toiletten-Gang oder nach Betreten des Klassenraums) durch.
  • Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden. Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten.
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen(!) beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Mund-Nasen-Schutz: Im Unterricht ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch bei gewährleistetem Sicherheitsabstand (nicht) erforderlich, gleichwohl zulässig. Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden wollen, so spricht nichts dagegen. Für den richtigen Umgang mit Behelfsmasken siehe https://sozialministerium.baden-wuerttem-berg.de/de/service/media/mid/richtiger-umgang-mit-einfachen-masken-fuer-mund-und-nase/

 

 

  1. ZUGÄNGE zu den Unterrichtsräumen der gemeindeeigenen Gebäude
  • Das / die Gebäude darf nur von Mitarbeitenden, Musikschülerinnen und Musikschülern sowie von weiteren Personen betreten werden, denen der Zugang durch die Leitung der Musikschule oder deren Träger ausdrücklich gestattet ist.
  • Nur im absoluten Ausnahmefall dürfen Schülerinnen und Schüler von einer Person begleitet werden (z.B. Bringen und Abholen der jüngeren Schülerin/des Schülers; Anwesenheit im Unterrichtsraum, wo pädagogisch zwingend erforderlich).
  • In allen Fällen ist der Aufenthalt in den Unterrichtsräumen und Gebäuden auf den unbe­dingt notwendigen Zeitraum zu beschränken.
  • Das Betreten der Gebäude, in denen die Musikschule Unterricht erteilt wird durch eine Eingangskontrolle überwacht. In jenen von der Musikschule genutzten Räume, wo Eingangskontrollen aus rechtlichen, organisatorischen oder baulichen Gründen nicht möglich sind, wird die Schülerin oder der Schüler von der Lehrkraft am Eingang abgeholt
  • Für alle von der Musikschule für den Unterricht genutzten Gebäude und Räume werden tägliche Anwesenheitslisten geführt, in denen zur besseren Nachverfolgung von Infektions­ketten die Personendaten hinterlegt werden. Die Anwesenheitslisten sind so zu führen, dass jederzeit und für alle betreffenden Gebäude nachzuvollziehen und dokumentiert ist, wer sich wann in welchem Unterrichtsraum aufgehalten hat.
  • In allen Korridoren und Fluren sind Markierungen auf dem Boden und/oder an den Wänden für die Laufwege vorhanden, die so angeordnet sind, dass auch in engen Fluren kein Kontakt zustande kommt.
  • Keinen Zutritt zu von der Musikschule für den Unterricht genutzten Räumlichkeiten haben Personen, auf die mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft:
    • positiv auf SARS-CoV-2 getestet oder als positiv eingestuft bis zum Nachweis eines negativen Tests (i. d. R. durch den AMD),
    • vom Gesundheitsamt aus anderen Gründen (z. B. als Kontaktperson Kat. I) angeordnete Quarantäne für die jeweilige Dauer,
    • nach Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt oder einer besonders betroffenen Region im Inland ab 72 Stunden für die Dauer von 14 Tagen.
    • die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder

 

    • die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen. Solche Symptome sind

–      Fieber ab 38°C,

–      trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankung verursacht, wie z. B. Asthma),

–      Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens).

(Handreichung des Landesgesundheitsamts zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen)

die entgegen § 3 Absatz 1 CoronaVO keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

  • Auch anderweitig erkrankten Schülerinnen und Schülern ist die Teilnahme am Präsenz­unterricht nicht gestattet. Die Lehrkraft ist aufgefordert, bei Erkältungssymptomen von Schülerinnen oder Schülern den Unterricht nicht zu erteilen.

 

  1. RAUMHYGIENE
  • In allen Unterrichtsräumen sowie in Eingangs- und Aufenthaltsbereichen werden Hinweisschilder auf Hygienevorschriften und Distanzregeln gut sichtbar und an entsprechenden Stellen angebracht.
  • In allen Gebäuden, in denen die Musikschule Unterricht erteilt, bestehen entweder im Eingangs­bereich oder in den entsprechenden Unterrichtsräumen Desinfektions- bzw. Händewaschmöglichkeiten.
  • Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Musikschul­betrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden.
  • Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft aus­getauscht wird. In den Unterrichtsräumen ist jeweils nach einer Unterrichtseinheit bzw. in der sich an jede Unterrichts­einheit anschließenden Pause von mindestens 5 Minuten eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist nicht ausreichend, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird und sie somit wirkungslos bleibt.
  • Im Lehrerzimmer und in den Räumen der Verwaltung ist mehrmals täglich eine Stoß­lüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzu­nehmen. Eine Kipplüftung ist auch hier nicht ausreichend, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird und sie somit wirkungslos bleibt.
  • Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen daher für die Lüftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden. Können aufgrund baulicher Maßnahmen Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er für den Unterricht nicht geeignet, es sei denn, es ist eine effektive raumlufttechnische Anlage (Lüftungsanlage) vorhanden.
  • Beide Türklinken der Tür zum jeweiligen Unterrichtsraum sind nach jeder Unterrichts­stunde und vor dem Eintritt der nächsten Schülerin / des nächsten Schülers zu reinigen.
  • Ebenso sind mobile oder feststehende Trennwände (Plexiglas oder Duschvorhänge), die im Unterricht in Blasinstrumenten und im Gesang zum Einsatz kommen (siehe unten), nach jeder Unterrichtsstunde und vor dem Eintritt der nächsten Schülerin / des nächsten Schülers zu reinigen.
  • Das regelmäßige Desinfizieren von stationären Instrumenten sowie das Desinfizieren von Türklinken nach jeder Unterrichtsstunde werden durch die Lehrkraft vorgenommen (Desinfektionsmittel wird durch die Musikschule zur Verfügung gestellt).

 

  1. MUSIKSCHULUNTERRICHT
  • Für den Musikschulunterricht werden ausschließlich ausreichend große Unterrichtsräume genutzt, die auch nicht anderweitig genutzt werden.
  • Die Einhaltung des Mindestabstands von mindestens 1,5 m im Unterricht wird gewährleistet.
  • In den Unterrichtsfächern der Blasinstrumenten und im Fach Gesang ist ein Sicherheitsab­stand von 2,5 m zwischen Schüler/in und Lehrkraft vorgeschrieben (hier können Trennwände Abhilfe schaffen). Die Gesangs- und Blasmusikschüler sowie Lehrkräfte stehen nicht im direkten Luftstrom zueinander.
  • Der Unterricht in den Fächern Gesang sowie Holz- und Blechblasinstrumente findet aus­schließ­­lich in großen Unterrichtsräumen statt.
  • Schülerinnen und Schüler der Unterrichtsfächer der Holz- und Blechblas­instrumente bringen zu Unterrichtsbeginn flüssigkeitsdichte Spucktüten, in denen anfallendes Kondens­­wasser und Speichel aufgefangen werden können mit. Diese Tüten oder andere Behält­nisse sind im Anschluss an die Unterrichtsstunde durch den / die Schüler/in ordnungsgemäß zu entsorgen und mitzunehmen. Die Musikschullehrkraft überwacht den Vorgang.
  • In dem Unterrichtsraum dürfen zur gleichen Zeit (abhängig von den durch das Land zugelassenen Formaten für den Präsenzunterricht) nur die Lehrkraft und der/die Schüler/in auf­halten, deren Unterricht aktuell stattfindet. Nur in begründeten Ausnahmefällen und abhängig von der jeweils geltenden Landesregelung zur Zahl der Personen, die sich zulässig gleichzeitig im Unterrichtsraum aufhalten können, dürfen sich außerdem eine oder mehrere Begleitperson zur gleichen Zeit im Raum aufhalten (z.B. im Unterricht mit Menschen mit Be­hinderung).
  • Zwischen zwei Unterrichtseinheiten besteht immer eine Pause von mindestens fünf Minuten. Die Stundenplanung ist entsprechend getaktet.
  • Die / der neue Schüler/in oder die beiden Schüler/innen dürfen den Unterrichtsraum erst betreten, wenn vorherige/r den Raum verlassen hat/haben.
  • Instrumente und Schlägel, Werkzeuge, Mediengeräte und Arbeitsflächen dürfen während des Unterrichts nicht durch Unterrichtende und Schüler gemeinsam genutzt werden; Lehrkräfte verwenden eigene oder von der Einrichtung zur Verfügung gestellte Instrumente, Schlägel und Werkzeuge;
  • Der Austausch von Instrumenten, Bögen, Mundstücken etc. ist nicht gestattet.
  • Die Lehrkräfte erhalten Desinfektionsmittel für Flächen und Handdesinfektionsmittel von der JMS.

 

  1. RISIKOGRUPPEN
  • Lehrkräften, die einer Risikogruppe angehören, wird freigestellt, ob sie die Tätigkeit im Präsenzunterricht wieder auf­nehmen wollen / sind von der Erteilung von Präsenzunterricht entbunden. Sie sind angewiesen, online oder in anderen Formen des Fernunterrichts Musikschulunterricht zu erteilen. Sollte dies nicht möglich sein, werden sie vorübergehend anderweitig im Musikschulbetrieb eingesetzt.
  • Besonders gefährdete Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte werden besonders ge­schützt (Personen über 60 Jahre/Senioren, Personen mit Vorerkrankungen, Menschen mit Behinderung).
  • Die Feststellung, ob ein/e Mitarbeiter/in der Musikschule oder eine für die Musikschule tätige Honorarkraft einer Risikogruppe angehört, sowie der Umfang bei Feststellung einer Zugehörig­­keit erfolgt nach einem definierten Ablaufplan. Der Ablaufplan wird als Anlage 1 beigefügt.
  • Zu einer Risikogruppe im Sinne dieses Hygieneplanes gehören vor allem Personen mit

−  Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)

−  chronischen Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD)

−  chronische Lebererkrankungen

−  Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)Krebserkrankungen

−  geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immun­schwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)

 

Ferner

−  Schwangere

−  Lehrkräfte, die das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben

−  Lehrkräfte, die mit Menschen mit relevanten Vorerkrankungen oder Schwangeren in häuslicher Gemeinschaft leben

−  Schwerbehinderte Personen ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung

−  Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen

−  Personen, die mit Personen (Eltern, Geschwisterkinder) zusammenleben, die einer Risikogruppe angehören

 

  • Für einzelnen Risikogruppen unter den Mitarbeitenden oder den Schülerinnen und Schülern gelten unterschiedliche Regelungen, die sich an dem jeweiligen Risikograd und an der Einbindung in den Musikschul- und Unterrichtsbetrieb orientieren und den notwendigen Schutz als auch die größtmögliche Einbindung und Partizipation von Mitarbeitenden, Schülerinnen und Schüler und ihr jeweiliges familiäres und soziales Umfeld ermöglichen. In der Anlage 2 wird beispielhaft ein Katalog unterschiedlicher Regelungen für unterschiedliche Risikogruppen vorgestellt

 

  1. REINIGUNG
  • Die Gebäudereinigung der gemeindeeigenen Gebäude erfolgt täglich.
  • In der Musikschule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Ober­flächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen.
  • Handkontaktflächen müssen regelmäßig, nach Möglichkeit mehrmals täglich, mit einem tensidhaltigen Reinigungsmittel gereinigt werden.
  • Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wisch­­desinfek­tion mit einer kalten Lösung durchgeführt werden. Die Einwirkzeit bzw. Benetzungszeit ist zu beachten. Je nach Desinfektionsmittel (wenn getrocknete Reste reizend wirken) ist eine anschließende Grundreinigung erforderlich.
  • Folgende Areale sollen besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen täglich gereinigt werden:

−            Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen

−            Treppen- & Handläufe,

−            Lichtschalter,

−            Tische, Telefone, Kopierer

−            und alle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und Tastaturen.

 

  • Die Reinigungs- und Händehygienepläne sind ausgehängt

−    Putzraum

−    Toiletten

−    Lehrerzimmer

−    Teeküche

−    Verwaltung

 

  1.      HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereit­gestellt und regelmäßig aufgefüllt werden.

Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher und Toilettenpapier sind vorzu­halten. In den einzelnen Sanitärräumen dürfen sich maximal 2 Personen gleichzeitig auf­halten. Am Eingang der Toiletten muss durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler (1) aufhalten dürfen.

Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Verschmut­zungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination mit einem Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch eine prophylaktische Scheuer-Wisch-Desinfektion erforderlich. Dabei sind Arbeits-gummihandschuhe zu tragen.

 

 

  1. VERANTWORTLICHKEIT UND UNTERWEISUNG
  • Die Musikschulleitung trägt die Verantwortung für die Sicher­stellung der hygienischen Erfordernisse, nimmt ihre Ver­antwortung durch Anleitung und Kontrolle wahr und ist für Absprachen mit dem Träger der Musikschule verantwortlich.
  • Die Unterweisung von Lehrkräften und allen weiteren Mitarbeitenden der Musikschule zu Inhalten des Hygieneplans sind eine verbindliche Voraussetzung für die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen. Die Unterweisung der Lehrkräfte erfolgt bei Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes.
  • Die Unterweisung der Musikschülerinnen und Musikschüler hat in der jeweils ersten Unter­richts­­stunde nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes zu erfolgen.
  • Für jeden Unterricht ist eine verantwortliche Person zu benennen, die für die Einhaltung der im Hygieneplan der Musikschule sowie der übergeordnet der durch die Kommune oder Land festgelegten Regelungen zum Infektions- und Gesundheitsschutz verantwortlich ist.
  • Die festgelegten Hygieneregeln werden den Musikschülerinnen und Musikschülern der Schülerschaft und ihren Erziehungsberechtigten auch vorab (per Infoschreiben, E-Mailanhang o. ä.) mitgeteilt.

 

  1. SONSTIGES
  • Besprechungen und Konferenzen werden bevorzugt als Videokonferenzen durchgeführt. Als Präsenzveranstaltungen werden sie auf das absolute Mindestmaß beschränkt. Dort, wo Präsenzveranstaltungen unumgänglich sind, werden die Distanzregeln sorgfältig beachtet.
  • Der Verzehr und die Zubereitung von kalten und warmen Speichen in den Unterrichtsräumen sowie in den Warte- und Aufenthaltsbereichen sind untersagt.
  • Elternversammlungen sowie alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen der Musikschule sind untersagt.
  • Sofern sich im unmittelbaren Umkreis der Schule Warteplätze für den privaten PKW-Verkehr oder den öffentlichen Personennahverkehr befinden, muss durch geeignete Aufsichts­maß­nahmen dafür gesorgt werden, dass Abstands- und Hygieneregeln auch dort eingehalten werden.

 

Karin Berger

Musikschulleiterin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Träger

Gemeindeverwaltungsverband Höri


Mitgliedschaften

LVdM

VdM

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.